VON JAMES T. AREDDY
SCHANGHAI – In China glaubt die überwiegende Mehrheit, dass sich das Land in die richtige Richtung entwickelt, allerdings wächst die Unzufriedenheit über konkrete Problemen wie Korruption oder unzureichende Kontrollen bei Nahrungsmitteln. Auch die wachsende Ungleichheit macht vielen Chinesen Sorgen. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Washingtoner Pew Research Center hervor.
Zunehmend kritisch beurteilen die Chinesen ihre Institutionen – von der Bürokratie bis zur Gesundheitsversorgung. Eine Demokratie nach amerikanischem Vorbild beurteilen 52 Prozent aller befragten positiv, wobei die größte Zustimmung bei der jungen, urbanen Elite festzustellen war. Die US-Außenpolitik unter Präsident Obama wird allerdings kühler beurteilt als vor zwei ...



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