VON SIMON NIXON
Es ist schon paradox in Europa: Trotz fünf Jahren wirtschaftlichen Abschwungs und 23 Prozent Arbeitslosigkeit befürworten 70 Prozent der Griechen weiter den Euro. In Spanien, wo jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist, ist der Verbleib in der Währungsunion beiden großen Parteien heilig. Genauso sieht es in Deutschland aus, das mit hunderten Milliarden Euro für die Krisenländer einsteht. Die von der SPD angeführte Opposition will bei einem Wahlsieg im kommenden Jahr sogar die Verfassung ändern, um eine gemeinsame europäische Schuldenhaftung zu ermöglichen.
Nur in Großbritannien, wo man von einer 25-prozentigen Abwertung gegen den Euro profitiert hat und wo die Arbeitslosigkeit gesunken ist, ...





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